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Lebendige Zäune für Ihre Fläche

Knicks und Knickanlage

Sehr oft fallen sie Bauvorhaben zum Opfer – die für Schleswig-Holstein typischen Knicks: langgestreckte Erdwälle, die heimischen Tieren und Pflanzen Lebens- und Naturräume bieten. Bei ecodots sind wir darauf spezialisiert, neue Knicks mit entsprechendem Baum- und Strauchbewuchs anzulegen, indem wir Koppeln, Acker- oder Weideland, größere Wiesen und andere landwirtschaftliche Flächen mit diesen einfrieden. Bei größeren Flächen ist zudem eine Unterteilung durch Knicks möglich – die einzelnen verbleibenden Flächengrößen sollten anschließend nicht kleiner als 1 ha sein.

Doch neben Einfriedung, Unterteilung und Biotop für heimische Flora und Fauna profitieren Sie noch mehr: Für die Knickanlage zahlen wir Ihnen eine attraktive Nutzungsentschädigung, während Sie Ihr verbleibendes Grundstück einfach weiternutzen. Wie groß Ihre Fläche ist, ist für den Knickbau vollkommen unerheblich.

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Ihre Vorteile durch Knicks und Knickanlage mit ecodots:

  • Sie erhalten eine attraktive Entschädigung in Form einer Einmalzahlung nach Fertigstellung des Knickwalls
  • ecodots trägt alle anfallenden Kosten des Knickprojekts (wie zum Beispiel der baulichen Maßnahmen und Gebühren bei Behörden) – Sie zahlen keinen Cent
  • Organisation und Umsetzung mit unseren eigenen Mitarbeitern und Geräten – Sie müssen sich um nichts kümmern
  • Knicks nehmen keinen Einfluss auf die Nutzung Ihrer Fläche – Sie können Äcker und landwirtschaftliche Flächen weiterhin konventionell und ohne Einschränkung bewirtschaften oder verpachten sowie Koppeln und Wege ganz normal weiternutzen
  • Ihre Tiere bekommen Schatten im Sommer und Windschutz im Herbst sowie eine gut sichtbare Begrenzung

Kein Knick in der Optik – aber zum Glück an Ihrer Fläche

So einfach geht’s mit ecodots:

  • Wir erstellen eine Analyse Ihres Grundstücks und ein Grobkonzept für die Knickanlage.
  • Sie erhalten von uns ein Angebot für eine Nutzungsentschädigung.
  • Nach Vertragsabschluss entwickeln wir ein Feinkonzept zur Anlage und Bepflanzung der Knickfläche.
  • Wir stellen alle Antragsunterlagen zusammen, reichen diese bei der zuständigen Behörde in Schleswig-Holstein ein und prüfen die Genehmigung.
  • Beim Bau des Knicks übernehmen wir die Organisation, Durchführung, Überwachung und Finanzierung. Mögliche Flurschäden werden von uns fachgerecht behoben.
  • Das Anwuchsrisiko tragen wir. Die spätere Knickpflege und das „auf den Stock setzen“ obliegt dem Eigentümer der Fläche. Der Ertrag aus dem Holz verbleibt ebenfalls beim Eigentümer.

 

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Fragen und Antworten
Rund um Knicks in Schleswig-Holstein

Knicks sind lange, bepflanzte Erdwälle, die ganz charakteristisch für Schleswig-Holstein sind und vor allem landwirtschaftlich genutzt Flächen, Koppeln, Weideland, größere Wiesen oder Äcker umranden. Oft trennen Sie diese auch von Feld-, Rad- und Wanderwegen.

Knicks dienen der Ab- und Begrenzung von landwirtschaftlichen Flächen, Pferdekoppeln, Feld-, Rad- und Wanderwegen. Als lebendige Zäune bieten sie Schutz vor Witterung und schaffen Lebens- und Naturräume für die heimische Flora und Fauna. So stellen Knicks eine wichtige Biotopverbindung in unserer heimischen, eher waldarmen Landschaft dar und dienen – ähnlich wie Bienenwiesen – der teilweisen Renaturierung kultivierter Flächen. Auf einen Nenner gebracht kann man sagen, dass Knicks vielfältigen Schutz geben, unter anderem in Form von:

  • Sichtschutz
  • Lärmschutz
  • Windschutz
  • Sonnenschutz
  • Erosionsschutz
  • Naturschutz und Umweltschutz
  • Tierschutz

In Knicks konnten schon rund 7.000 Tierarten nachgewiesen werden, von denen der Großteil Insekten sind. Zum Beispiel tummeln sich hier Heuschrecken, Schwebfliegen, Schmetterlinge und Käfer. Diese wiederum dienen vielen anderen Tieren als Nahrung, beispielsweise den zahlreichen Vogelarten, die in Knicks brüten und ihre Küken mit Insekten füttern. Dazu zählen z. B. die Goldammer, die Dorn-, Klapper- und Mönchsgrasmücke, die Amsel, das Rotkehlchen, Zilpzalp und die Heckenbraunelle. Zudem sind auf Knicks Igel, Zwergmaus, Haselmaus und Waldspitzmaus unterwegs. Somit dienen Knicks als Flora-Fauna-Habitat sowohl dem Insektenschutz als auch dem Schutz von Wiesenvögeln und heimischen Nagetieren.

Knicks sind frühestens nach 10 bis 15 Jahren zu pflegen, damit sich der Gehölzbewuchs verjüngen kann. Unter „auf den Stock setzen“ versteht man das Absägen von Sträuchern und jungen Bäumen etwa 10 bis 20 cm über dem Boden oder über dem früheren Stockausschlag. Aus Vogelschutzgründen erfolgt dies zwischen dem 1. Oktober und Ende Februar. Im Jahr 2023 ernannte die UNESCO die Knickpflege in Schleswig-Holstein zum Immateriellen Kulturerbe. Mit unserem Angebot unterstützen wir den Ausbau und Erhalt dieser Tradition.

Störer, grüner Hintergund