Renaturierungsmaßnahmen

Projekt 1: Blänke

Die Bilder zeigen die Entstehung einer temporären Wasserfläche (= Blänke). Die in der Blänke zurückgehaltene Feuchtigkeit ermöglicht den Vögeln das Stochern nach Nahrung. Im Frühjahr eignet sich die „fischfreie“ Wasserfläche ideal als Laichgebiet und somit Kinderstube für Amphibien. 

Projekt 2: Kleingewässer

Hier haben wir als Maßnahme zum Naturschutz und zum Gewässerausgleich ein dauerhaft wasserführendes Kleingewässer geschaffen. Es bietet einen vielfältigen Lebensraum und ist dadurch ein wichtiger „Trittstein“ im Biotopverbund. Durch Abtragen des Oberbodens wurde der Nährstoffgehalt bewusst reduziert, um eine Ansiedlung lang verdrängter Pflanzen zu begünstigen.

Projekt 3: Bypass

Hier wurde als Ausgleichsmaßnahme ein Bypass angelegt, der zu einem Wassermönch führt. Das Wasser läuft über einen Sandfang ein, der zum Schutz vor Erosion mit Kies aufgeschüttet wurde und gleichzeitig als Sonnenplatz für Reptilien dient.

Projekt 4: Leitstruktur

Weites Feld und keine Deckung? Das mögen Amphibien überhaupt nicht. Deshalb haben wir eine Leitstruktur geschaffen, die nun auch von Hasen genutzt wird. Diese entsteht durch Pflugfurchen, welche die in der Grünfläche bereits vorhandenen Randstrukturen miteinander verbinden.

Projekt 5: Biotop

Durch das künstliche Anlegen dieses Tümpels bieten wir verschiedenen Lebewesen einen neuen Lebensraum. Durch diese Ausgleichsmaßnahme sorgen wir in Schleswig-Holstein für eine erweiterte Artenvielfalt von Flora und Fauna.

Projekt 6: Sonnenplätze

Seltene Reptilien sind auf sich schnell erwärmende Plätze mit Versteckmöglichkeiten angewiesen. Hierfür schaffen wir als Ausgleichsmaßnahme mit einer Kombination aus Sand, Kies und Geröll vegetationsarme Sonnenplätze. Je nach Gegebenheit setzen wir Stubben (Baumstümpfe) als zusätzlichen Schutzraum ein.

Projekt 7: Regiosaat

Bei diesem Projekt zum Naturschutz besinnen wir uns auf regionale Saat zurück, die auf stabile und sich selbst erhaltende Bestände hoffen lässt. Dies ist wichtig, da Regiosaaten immer stärker von Hochleistungszüchtungen verdrängt werden, die jedoch auf die Unterstützung des Menschen angewiesen sind.

Projekt 8: Knick

Knicks bezeichnen landschaftsprägende Grenzen, die ein wichtiges Refugium für die Tierwelt darstellen. Früher wurde mit ihnen der eigene Besitz von dem des Nachbarn abgegrenzt und gleichzeitig ein günstiges Kleinklima auf dem Acker gefördert. In einem windreichen Land hilft der Knick, den Boden an Ort und Stelle zu halten. Winderosion und Schneetreiben werden reduziert. 

Eingriffe in die Natur

Beispiel 1: Stahlgeflecht

Das abgebildete Stahlgeflecht dient als Fundament für eine Windkraftanlage.

Beispiel 2: Windkraftanlagen etc.

Auch der Bau von Windkraftanlagen, die Versiegelung von Flächen für den Wege- und Straßenbau sowie Küstenschutzbauten stellen Eingriffe in den Naturschutz dar, für die ein Flächenausgleich, Knickausgleich oder Gewässerausgleich etc. mit Ökopunkten geleistet werden muss. 



Maßnahmen in Schleswig-Holstein

ecodots realisiert Renaturierungsmaßnahmen in ganz Schleswig-Holstein. Marsch, Geest oder Hügelland: Diese Karte zeigt Ihnen, wo wir bereits einen Flächenausgleich, Knickausgleich, Gewässerausgleich o. ä. vorgenommen haben bzw. derzeit vornehmen.

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